Verein



Wer wir sind

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Der ehemalige 1. Vorsitzende Tilmann Holzer im Gespräch mit der ehemaligen Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk.

Die Drogenpolitik der letzten Jahrzehnte hat erfolglos versucht, Probleme mit Drogen durch Verbote und Strafen zu verhindern. Doch trotz der jährlich ansteigenden Zahl von polizeilich erfassten Delikten (Verstöße gegen betäubungsmittelrechtliche Vorschriften) und eingeleiteten Ermittlungsverfahren, nimmt die Zahl der Konsumenten illegalisierter psychotroper Substanzen kontinuierlich zu. Das Betäubungsmittelgesetz in seiner heute rechtsgültigen Form taugt offensichtlich nicht als Regulativ zur Steurung des Verkehrs mit Betäubungsmitteln oder gar zur Minderung des Betäubungsmittelkonsums. Deshalb müssen die politisch Verantwortlichen bessere Alternativen zu unserer jetzigen Drogenpolitik prüfen und der deutsche Bundestag muss endlich handeln.

Unsere Neuigkeiten und Termine informieren Sie über aktuelle Ereignisse und Veröffentlichungen zur Drogenpolitik. Suchen Sie Argumente und Gegenargumente? Unsere basieren auf aktuellen, seriösen Studien! Wir glauben, dass wir am meisten erreichen, wenn wir die deutsche Bevölkerung sachlich informieren und durch offene Briefe an Politiker sowie andere Aktionen (Leserbriefe, Flugblätter) die Vorteile von Reformen aufzeigen. Machen Sie mit!

Wir setzen uns für eine Drogenpolitik ein, die hält, was sie verspricht - eine Verringerung der Probleme im Zusammenhang mit Drogen, sowohl für den Einzelnen als auch die Gesellschaft.

Der Verein für Drogenpolitik e.V. ist eine überparteiliche und unabhängige Organisation, in der Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft eine umfassende und akzeptierende Drogenpolitik betreiben. Wir informieren über aktuelle Ereignisse, Ergebnisse und Veröffentlichungen aus Forschung und Wissenschaft und orientieren uns an nationalen und internationalen Studien zur Drogenpolitik. Wir sehen den Verein als organisatorischen Rahmen um Drogenpolitik zu verändern. Für uns alle gilt: Wir wollen eine umfassende und akzeptierende Drogenpolitik!

Unsere Ziele

Wir setzen uns für eine humane und gerechte Drogenpolitik ein und sind offen für alle, die daran mitarbeiten möchten. Hauptaufgabe des Vereins ist es, der drogenpolitischen Diskussion einen Platz zu geben und gemeinsame Vorstellungen und Impulse in den politischen Diskurs und in die Bevölkerung zu tragen.

Der weitere Zweck unseres Vereins ist die Erforschung, Bekanntmachung, Förderung und Umsetzung schadensminimierender Ansätze in der Drogen-politik. Schadensminimierende Ansätze in der Drogenpolitik stellen die Betroffenen in den Mittelpunkt. Als wichtiges Ziel fördert der Verein die Entkriminalisierung der Drogenkonsumenten. Dies sind zum einen die abhängigen Konsumenten, zum anderen die nichtabhängigen Genuss-konsumenten. Zur Unterstützung der ersten Gruppe fördert der Verein alle Maßnahmen, die auf die Reduzierung der Zahl der Drogentoten und die Verbesserung des gesundheitlichen und sozialen Status der Abhängigen zielen. Zur Unterstützung beider Gruppen zielt der Verein langfristig auf die kulturelle und soziale Integration des kontrollierten Drogengebrauchs ab.

Unsere Aktivitäten

Wir stellen einerseits auf unserer Homepage aktuelle Informationen zu Drogen und Drogenpolitik zur freien Verfügung und bieten unseren Mitgliedern eine Plattform zum Meinungsaustausch und die Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit an Projekten. Auf der anderen Seite versuchen wir, direkt auf drogenpolitische Entscheidungen Einfluss zu nehmen. Der Verein unterstützt z.B. die Lega-lisierung von Cannabis, die Änderung der derzeitigen Führerscheinregelung, die Einführung von Konsumräumen und Originalstoffvergabe an Heroin-abhängige, sowie Drug-checking bei Partydrogen. Wir sind mit Drogen-präventionsständen in der Szene vertreten, veranstalten Informations- und Aufklärungsstände in Fussgängerzonen und stehen mit Politikern und anderen Entscheidungsträgern auf allen Ebenen in Kontakt. Zusätzlich bieten wir Seminare und Schulungen an und veranstalten Podiumsdiskussionen. Ein weiteres Anliegen des Vereins ist eine noch engere Zusammenarbeit mit europäischen Verbänden, Vereinen und Organisationen.

Der VfD orientiert sich an nationalen und internationalen wissenschaftlichen, juristischen und medizinischen Studien, Ausarbeitungen und Erkenntnissen. Durch unseren wissenschaftlichen Beirat übertragen wir die Erkenntnisse aus der Forschung in die Praxis.

Der VfD startete auch ein neues Projekt in der Vereinsarbeit, indem das Internet mit seinen Möglichkeiten voll in das Vereinsleben integriert wurde und man von Zuhause aus, am eigenen PC, aktiv die Vereinsarbeit mitgestalten kann. Natürlich haben auch Interessierte ohne Internetanschluss die Möglichkeit bei uns mitzuwirken. Eine Möglichkeit sind unsere sich gerade gründenden Regionalgruppen. Bei diesen Treffen werden Projekte besprochen, konkrete Aktionen vorbereitet und man erhält Informationen über die aktuellen Internetdiskussionen. Somit haben auch die Mitglieder ohne Internet ihre Schnittstelle zum Netzwerk.

Interesse?

Wir freuen uns über die engagierte Mitarbeit von Menschen aus allen Lebensbereichen.

Verein für Drogenpolitik e.V.
An der Bundesstraße 19
33829 Borgholzhausen

Tel.: / Fax: 05425 930715

info@drogenpolitik.org

Spendenkonto:

KSK Waiblingen Kto.-Nr.: 477 327
Bankleitzahl: 602 500 10
(Spendenformular)