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Niederlande: Keine Schliessung der Coffeeshops (jw, 2002-05-18)
Unsere Partnersite cannabislegal.de hat zwei Stellungnahmen aus den Niederlanden zur künftigen Cannabispolitik online gestellt.
  • Nol van Schaik betreibt in Haarlem bei Amsterdam drei Coffeeshops sowie ein Hanfmuseum. Nach seiner Einschätzung ist auch unter einer christdemokratisch geführten Regierung (CDA) nicht von einer grundlegenden Wende in der niederländischen Drogenpolitik auszugehen.
  • Harry Bego leitet MAP-NL, das niederländische Gegenstück zum deutschprachigen Medienprojekt MAP-DE. Ein Artikel aus Het Parool, den er ins Englische übersetzt hat, verweist darauf, dass der ermordete Politiker Pim Fortuyn, dessen Partei LPF bei den Wahlen zur zweitgrössten Partei im Parlament wurde, für eine Liberalisierung der niederländischen Cannabispolitik war. Eine Schliessung der Coffeeshops würde laut Fortuyn nur zu einem Schwarzmarkt führen. Der Politiker bekannte sich sogar öffentlich dazu, seit 30 Jahren selbst gelegentlich Cannabis zu konsumieren. Der wahrscheinliche Koalitionspartner von CDA und LPF, die rechtsliberale VVD, gehörte in der bisherigen Mitte-Links-Regierung zu den Unterstützern der Tolerierungspolitik. Auch in den Reihen der CDA gibt es Gegner einer repressiveren Cannabispolitik. Der Amsterdamer CDA-Kommunalpolitiker Michael Veling betreibt selbst einen der 280 Coffeeshops in der Stadt und sitzt im Vorstand des Verands der Cannabishändler.

The new Dutch government and the possible consequences for the coffeeshop system [Nol van Schaik, NL]
Fortuyn: "Ihr werdet mir die Cannabiszigaretten nicht wegnehmen" [Harry Bego, NL]
The Dutch coffee shop system [Nol van Schaik]
Cannabis in den Niederlanden