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SPD Wächtersbach nimmt sich Drogen-Thema vor (2002-04-16)
http://www.spdwaechtersbach.de/SPD/index.htm

Gelnhäuser Tageblatt
http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/sixcms/detail.php?id=376634&_next=GT_Lokales
http://cms.mos1.de/sixcms/detail.php?id=376634&template_id=1188&_next=GT_Lokales
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Lokales 15.04.2002

SPD Wächtersbach nimmt sich Drogen-Thema vor
Arbeitskreis Jugend will sich umfassend informieren ? Podiumsdiskussion
geplant ? Örtliche Situation aufarbeiten

WÄCHTERSBACH (gt/an). ?Das Thema Drogen ist in aller Munde, doch vielfach
fehlen die Hintergrundinformationen?, meint Klaus Bube, Mitglied des
Arbeitskreises Jugend der SPD Wächtersbach. Der Arbeitskreis hatte sich
erneut zusammengefunden, um sich dem Thema legale und illegale Drogen im
Bereich der Kinder und Jugendlichen anzunehmen. Angedacht ist u.a., nach
gründlicher Vorbereitung eine Podiumsdiskussion zu veranstalten. Auf die
örtliche Situation und Besonderheiten in Wächtersbach wird ein Schwerpunkt
der Untersuchung liegen.
Zu den legalen Drogen gehören Alkohol und in gewissen Maße auch Zigaretten.
Die illegalen Drogen wie Haschisch, Marihuana, Exctasy, Speed, Kokain bis
hin zu Heroin dürfen zwar offiziell nicht verkauft werden, sind aber für den
Konsumenten recht leicht zu erwerben. Klaus Bube: ?Drogenprobleme von
Jugendlichen sind sicher in Wächtersbach nicht häufiger als in
vergleichbaren Städten anzutreffen, dass ist aber kein Grund, von der
Politik aus nicht zu versuchen, regulierend einzugreifen. Jeder abhängige
Jugendliche ist einer zuviel.? Besonders seien Jugendliche gefährdet, die
bereits aus suchtbelasteten Familien stammen, d.h. in der Vater, Mutter oder
Geschwister bereits drogenabhängig sind. ?Auch wenn die Kinder selbst nicht
abhängig sind, bekommen sie die Auswirkungen der Abhängigkeit von
nahestehenden Angehörigen teils massiv zu spüren?, glaubt Klaus Bube. Der
Arbeitskreis Jugend der SPD will die Thematik in den nächsten Monaten unter
Hinzuziehung von Experten aufarbeiten. Dabei sei klar, dass die
verschiedenen Drogen auch unterschiedlich zu bewerten seien, da sie z.B.
verschiedene Abhängigkeitsverhältnisse schaffen und andersartige Schäden
hervorrufen. Klaus Bube: ?Im Hinterkopf haben wir auch die Problematik der
Beschaffungskriminalität und die Gefahren, die z.B. durch Selbstmordgedanken
oder Autofahrten unter Drogeneinfluss entstehen. Nicht zuletzt resultieren
aus den Folgen von Drogenabhängigkeit auch sehr hohe volkswirtschaftliche
Kosten. Im Vordergrund bleiben aber immer die menschlichen Schicksale.?
Bereits am 11. Mai trifft sich der Arbeitskreis wieder, um dem Thema
Aufmerksamkeit zu widmen.