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Weitere drogenpolitische Neuigkeiten können Sie beim Planet Drogen Projekt finden.

Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher (2004-07-20)

http://www.trio-media.de/21juli/21.07.04_1.html

Schirmherrschaft: Dirk Schäffer,
Referent für Drogen und Strafvollzug der Deutschen AIDS-Hilfe

Forderungskatalog

  • Datenschutz in der Substitutionsbehandlung
  • Einrichtung von Konsumräumen in ganz Deutschland!
  • Verbesserte Zugänge für DrogengebraucherInnen zur Hepatitisbehandlung!
  • Gesundheitsvorsorge im Strafvollzug!

Datenschutz:
Insbesondere für Substituierte gibt es in der Behandlung Hürden, Sonderwirklichkeiten und Nötigungen die nicht akzeptabel sind. Wir fordern die Einhaltung des Datenschutzes in der Substitutionsbehandlung. Die Kopplung der Unterschrift zur Entbindung des Arztes von der Schweigepflicht an die Finanzierung der Substitution durch die GKV grenzt für uns an Nötigung und bedarf umgehend der Abschaffung.

Konsumräume:
Die Erfolge der Einrichtung von Konsumräumen, u. a. in NRW und Frankfurt, werden jetzt auch für (Skeptiker/Kritiker)Aussenstehende sichtbar: weniger Menschen sterben, weniger Konsum in der ? ffentlichkeit, niedrigere Krankenkosten, da weniger Begleiterkrankungen. Folgerichtig fordern wir daher die Schaffung gesetzlicher Grundlagen zur Einrichtung von Konsumräume für München, Stuttgart Mannheim und anderswo!

Hepatitisbehandlung:
Studien zeigen das lediglich 4% der behandlungsbedürftigen Hepatitis C infizierten DrogengebraucherInnen auch behandelt werden. Die erfolgreiche Behandlung unserer Kinder kann Leben retten und hat direkte Auswirkungen auf die Primärprävention. Daher fordern wir für unsere Kinder die Verbesserung der Zugänge zur Behandlung und eine zielgerichtete Fortbildung der ärzte.

Gesundheitsfürsorge im Strafvollzug:
Zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden von DrogengebraucherInnen in Haft ist die Vergabe steriler Spritzen und Nadeln in Haftanstalten ein notwendiges Angebot. Die Verweigerung dieses Angebots in Haft verstösst ferner gegen den im Gesetz beschriebenen 9 GleichheitsgrundsatzÏ der für Menschen in Haft eine gleichwertige Versorgung zusichert.. Der Aufenthalt unserer Drogen gebrauchenden Kinder im Gefängnis (wg. Drogenbesitz und Beschaffungskriminalität) macht uns schon genug zu schaffen. Es kommt nun noch die berechtigte Angst um Erkrankungen wie Hepatitis oder HIV hinzu. Eine Spritzenvergabe würde die Gefahr von Infektionen erheblich senken. Deshalb setzen wir den Entscheidungen in Hamburg und Niedersachsen - die Spritzenvergabe im Strafvollzug einzustellen - die Forderung nach der bundesweiten Einführung der Spritzenvergabe im Strafvollzug entgegen.Wo Leben ist, da ist Hoffnung - und unser aller erstes Ziel in der Drogenpolitik sollte darin bestehen, diese Hoffnung am Leben zu erhalten, indem wir die Abhängigen am Leben halten!
(Heath Brook, Australien)Beteiligt sind u.a.:

  • Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.
  • Landesverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit NRW e.V.
  • Länderverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit Schleswig-Holstein/Hamburg e.V.
  • JES ( Junkies - Ehemalige - Substituierte ) Bundesweites Selbsthilfe Netzwerk
  • DAH Deutsche AIDS-Hilfe e.V.
  • AIDS-Hilfe NRW e.V.
  • akzept Bundesverband e.V.
  • akzept Landesverband NRW e.V.

Text: akzeptierende Eltern

Pressemitteilung der DAH zum 21.07.2004
Pressemitteilung von JES zum 21.07.2004
Signal für menschenwürdige Drogenpolitik (taz)