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Studie: Vaporisierer reduziert Schadstoffe (jw, 2003-05-09)
Eine Studie für die amerikanische Regierung fand im Jahre 1999, dass die einzigen Risiken von Cannabis, die ausserhalb des bei Arzneimitteln üblichen Bereichs fallen, die Belastungen durch das Rauchen seien. Diese Risiken sind vermeidbar, wie eine neue Studie von MAPS und NORML in den USA zeigte. Ein Vaporisierer einer baden-württemberger Firma (Storz & Bickel GmbH & Co. KG) konnte die Belastung bei bestimmten Schadstoffen um 99% reduzieren und erzielte dabei eine gute Ausbeute des Cannabishauptwirkstoffs THC.

Der Bericht über die Analyse der Vaporisierergase wurde als Teil eines Antrags für eine nachfolgende Studie an die US-Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA geschickt. Diese Studie mit Testpersonen soll die wahrgenommene Wirkung und den Wirkstoffpegel im Blut bei gerauchtem Cannabis mit vaporisiertem Cannabis vergleichen. Das Cannabis dafür soll von der botanischen Fakultät der Universität Massachusetts in Amherst angebaut werden.

FDA wäre sowohl für die Zulassung des (in Deutschland frei verkäuflichen) Vaporisierers als medizinisches Gerät als auch für die Zulassung von Cannabis als Arzneimittel in den USA zuständig. Derzeit ist in den USA nur eine teure synthetische Form von THC in langsam wirkender und schwierig zu dosierender Pillenform zugelassen.

MAPS/NORML Study Shows Vaporizers Reduce Toxins in Marijuana Smoke [maps.org]
Vaporizer Research: An Update [Adobe PDF, MAPS Bulletin, Spring 2003; Volume XIII, Number 1 ]
USA: Universität will Cannabis anbauen [CLN#91, 27.12.2002]
Cannabis als Medizin