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Was ist der VfD und warum soll ich euch unterstützen?

Der Verein für Drogenpolitik ist ein in Deutschland eingetragener gemeinnütziger Verein, der sich für eine akzeptierende Drogenpolitik einsetzt. Wir beschränken unserer Tätigkeit aber nicht nur auf Deutschland, sondern sind z.B. auch in Österreich und Luxemburg präsent und aktiv.

Unser Ziel ist es die jetzige auf Verboten und Repression basierende Drogenpolitik durch eine humane und gerechte Drogenpolitik zu ersetzen. Oberstes Ziel der Drogenpolitik sollte die Minimierung der durch Drogen verursachten Schäden sowohl für den einzelnen als auch für die gesamte Gesellschaft sein. Zu den durch Drogen verursachten Schäden zählen neben den gesundheitlichen Auswirkungen vom Drogenkonsum auch die Auswirkungen der Drogenpolitik selbst. Ein wenig beachtetes Problem der jetzigen Drogenpolitik ist, dass das Verbot einer Droge den Handel mit ihr höchst profitabel macht. Dies führte in den letzten Jahrzehnten dazu, dass der illegale Drogenhandel weltweit heute einer der umsatzstärksten Branchen ist. Die Profite, die in diesem Markt gemacht werden entziehen sich vollständig der Kontrolle von UN, EU und den Nationalstaaten und finanzieren organisierte Kriminalität, Terrorismus und Krieg. Eine verantwortungsvolle Drogenpolitik muss unserer Meinung nach die Kontrolle über den Drogenmarkt besitzen!

Als Grundvoraussetzung für eine gute Drogenpolitik sehen wir einen offenen Umgang mit Drogen und Drogenkonsumenten. Es hat sich gezeigt, dass eine Drogenpolitik, die die Abstinenz als einziges Ziel hat, nicht erfolgreich sein kann. Deswegen fordern wir Drogenkonsum als gesellschaftliche Realität anzuerkennen. Durch eine umfassende Aufklärung über die Wirkungen und Schädlichkeit verschiedener Drogen kann ein bewusster Umgang mit Suchtstoffen erreicht werden. Und durch einen offenen Umgang mit Drogenkonsum können problematische Konsummuster frühzeitig erkannt und bekämpft werden. Suchtkranke Menschen sollte man nicht stigmatisieren und strafrechtlich verfolgen, sondern man sollte ihnen helfen die Sucht zu überwinden und ihnen ein würdiges Leben ermöglichen. Die zurzeit herrschende Verbotspolitik grenzt Drogenabhängige aber aus und verhindert eine ehrliche Aufklärung.

Um unser Ziel einer humanen und akzeptierenden Drogenpolitik zu erreichen, versuchen wir Politiker, Medienvertreter und die Bevölkerung über Alternativen zur jetzigen Drogenpolitik aufzuklären. Zu diesem Zweck haben wir z.B. mit der Infobroschüre zur Cannabislegalisierung und dem globalen Cannabisregulierungsmodell 2004 zwei Broschüren produziert und an die Mitglieder des Bundestages und der Landtage verteilt.

Als Verein finanzieren wir uns in erster Linie durch Mitgliedsbeiträge. Da wir zurzeit mit rund 200 Mitgliedern noch relativ klein sind, ist unser finanzieller Spielraum sehr beschränkt. Wenn dir unsere Vision einer besseren Drogenpolitik gefällt, bitten wir dich uns zu unterstützen.

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Du kannst den Verein für Drogenpolitik auf verschiedene Arten unterstützen: