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Kläre dein Umfeld über eine alternative Drogenpolitik auf

Nach über 50 Jahren Prohibition haben weite Teile der Bevölkerung so gut wie kein Wissen über Drogen und Drogenpolitik. Die Verbotspolitik der letzten Jahrzehnte hat dazu geführt, dass viele Menschen sich nicht mit dem Thema Drogen auseinander setzen, weil sie Angst haben sich verdächtig zu machen. Verbunden mit der juristischen Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Drogen führt dies dazu, dass die Gefahren der verschiedenen psychotropen Stoffe falsch eingeschätzt werden und die legalen Drogen oft verharmlost, die illegalen Drogen hingegen dämonisiert werden.

In den Köpfen der meisten Menschen hat sich festgesetzt, dass man Drogen nur durch Verbote und das Strafrecht bekämpfen kann. Viele wissen dabei nicht, dass die Verbotspolitik aber genau denen hilft, die angeblich bekämpft werden sollen. Denn erst das Verbot sorgt für die hohen Gewinnspannen, die den Handel mit Drogen so attraktiv macht. Dieser Umstand wird aber bisher völlig ignoriert.

Viele Menschen glauben, dass sich nur Drogenkonsumenten für eine Legalisierung einsetzen. Aber auch abstinent lebende Menschen würden von einer Legalisierung profitieren. Die Legalisierung heute verbotener Drogen würde der organisierten Drogenkriminalität eine große Einnahmequelle entziehen. Gleichzeitig würde der Staatshaushalt durch zusätzliche Steuereinnahmen und dem Wegfall der Strafverfolgung entlastet.

Hilf uns die Bevölkerung über das Versagen der Prohibition aufzuklären, indem du mit den Menschen in deiner Umgebung über Drogenpolitik diskutierst. Je mehr Menschen von den Vorteilen eines staatlich kontrollierten Drogenmarktes überzeugt sind, desto früher sind die verantwortlichen Politiker und Beamten gezwungen über eine alternative Drogenpolitik nachzudenken.

In unseren Broschüren Infobroschüre zur Cannabislegalisierung und Globales Cannabisregulierungsmodell 2004 findest du Argumente und Fakten, die dir bei der Aufklärung helfen können.